Hewlett-Packard weitet Akku-Rückruf aus

Eine bestehende Akku-Rückruf-Aktion von HP wird nun ausgeweitet. Zusammen mit verschiedenen öffentlichen Behörden sollen weitere Akkus eingesammelt werden, die sich überhitzen und in Brand geraten können. Die Fahndung nach brandgefährdenden Akkus in Notebooks von HP und anderen Herstellern geht in die nächste Runde. Hewlett-Packard hat interne Dokumente ausgewertet und weitere Kunden angeschrieben, die sich für ein möglicherweise betroffenes Produkt registriert haben.

Diese Kunden werden aufgefordert sofern der Original-Akku noch nicht ersetzt wurde – den eingesetzten Akku auf jeden Fall zu überprüfen, auch dann wenn in der
Vergangenheit bereits eine Überprüfung durchgeführt wurde. Denn nun stehen weitere Notebook-Akkus auf der Rückruf-Liste, die zuvor noch nicht als möglicherweise gefährlich eingestuft waren.

Um die Brandgefahr zu minimieren, sollten Kunden jene Akkumulatoren nicht mehr verwenden, die jetzt zurückgerufen werden. Um zu überprüfen, ob der eingesetzte Akku zu den Rückruf-Typen zählt, werden HP-Notebookbesitzer gebeten, die HP-Websites zum Notebookakku-Ersatzprogramm zu besuchen, entweder unter
http://www.hp.com/de/batterierueckruf (deutsch) oder unter
http://www.hp.com/support/BatteryReplacement (englisch).
Wenn die Validierung bestätigt, dass der Akku betroffen ist, wird dieser kostenlos ersetzt, verspricht HP. Etwa fünf Prozent der Notebooks, die HP von Juli 2007 bis Juli 2008 verkauft hat, enthalten solche Akkus, die unter Umständen überhitzen können und damit eine mögliche Brandquelle darstellen.