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Mögliches Problem GFI Mailsecurity 10

 

Bei Einsatz der optionalen Antiviren-Engine von AVG besteht unter besonderen Umständen die Möglichkeit, dass eingehende E-Mails nicht korrekt zugestellt werden. Sollte die AVG-Engine nicht vor dem 16. Juni 2009 aktualisiert werden, erfolgt keine Initialisierung dieses Scanners. Infolgedessen werden ALLE E-Mails in den Ordner "GFI FailedMails" von GFI MailSecurity 10 verschoben, sodass keine Zustellung an die jeweiligen Empfänger erfolgt.
Beachten Sie, dass jedoch keine Daten verloren gehen. Wichtig: Dieses Problem kann auch Kunden betreffen, die die AVG-Engine nicht erworben haben.

Wie kann man überprüfen, ob man vom AVG-Problem betroffen ist:

Zuerst muss überprüft werden, ob die Scan-Engine von AVG aktiviert ist. Die Kontrolle erfolgt über die Konfigurationsoberfläche von GFI MailSecurity per Klick auf Virus Scanning Engines >AVG Anti-Virus > Reiter "General". Bei ausgewählter Option "Enable Gateway Scanning (SMTP)" oder "Enable Information Store Scanning (VSAPI)" ist die AVG-Engine aktiviert.

In diesem Fall ist unter demselben Reiter "General" im Bereich "AVG Scanner Engine Version Information" im Feld "Virus database release date" das Veröffentlichungsdatum der Virendatenbank zu überprüfen.

Stimmt das Datum mit der Angabe "2009/05/18 06:28" überein oder ist die Datenbank neueren Datums, sind Sie von diesem Problem nicht betroffen.

Welche Maßnahmen sind erforderlich, falls die Datenbank älter ist?

Ist die AVG-Engine aktiviert und liegt das "Virus database release date" vor dem 18.05.2009, 06.28 Uhr, müssen für eine reibungslose Zustellung von E-Mails folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Ist die Scan-Engine von AVG lizenziert und besteht ein kostenpflichtiger Vertrag für AVG-Updates,muss das neueste AVG-Update von einem der GFI-Update-Server heruntergeladen werden. Der Download wirdüber die Konfigurationsoberfläche von GFI MailSecurity 10 gestartet per Klick auf "Virus Scanning Engines" >"AVG Anti-Virus" > Reiter "Updates".

  • Besteht kein gültiger Software-Maintenance-Vertrag und/oder kein kostenpflichtiger Vertrag für AVG-Updates,muss die AVG-Engine umgehend deaktiviert werden. So wird die Deaktivierung durchgeführt:
Die Deaktivierung erfolgt über die Konfigurationsoberfläche von GFI MailSecurity per Klick auf "Virus
Scanning Engines" > "AVG Anti-Virus" > Reiter "General": Die Option "Enable Gateway Scanning (SMTP)" ist zu deaktivieren. Läuft GFI MailSecurity auf einemMicrosoft-Exchange-Server, muss die Option "Enable Information Store Scanning (VSAPI)" ebenfalls deaktiviert werden.
 
  • Alternativ kann die fehlerhafte Zustellung von E-Mails durch ein Upgrade auf GFI MailSecurity 10, Service Release 9, Build 20090526 vermieden werden. Die aktuelle Version von GFI MailSecurity steht zum direkten Download bereit unter
 
http://www.gfi.com/mailsecurityx86/download oder
http://www.gfi.com/mailsecurityx64/download (32-Bit- bzw. 64-Bit-Version).
 
  • Bestandskunden von GFI MailSecurity 10 ohne AVG-Engine haben zudem die Möglichkeit, diese Engine jetzt kostengünstiger zu erwerben: Als Entschädigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten erhalten sie 50 Prozent Rabatt auf den AVG-Scanner. Dieses Angebot gilt bis zum 16. Juni 2009. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem GFI Channel-Account-Manager.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Support-Chat auf der GFI-Website an unseren technischen Support.

Wir möchten uns bei Ihnen für die entstandenen Unannehmlichkeiten ausdrücklich entschuldigen und haben bereits Maßnahmen ergriffen, um Beeinträchtigungen dieser Art in Zukunft zu vermeiden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Ihr GFI-Software-Team

 
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